Der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) tritt in eine neue Reifephase ein, da Hersteller weltweit ihre Fabrikabläufe überdenken und sich an ein zunehmend digitalisiertes Umfeld anpassen und skalieren. Von der diskreten Fertigung bis hin zu komplexen Prozessindustrien entwickeln sich MES zum operativen Rückgrat, das die Unternehmensplanung mit der Produktionsausführung verbindet.
Digitale Fertigung übernimmt die Führung
Im Zentrum dieser Transformation steht eine einfache Wahrheit: Der Erfolg in der Fertigung hängt ebenso sehr von den Menschen wie von der Technologie ab. Moderne Manufacturing Execution Systems (MES) sind darauf ausgelegt, komplexe Arbeitsabläufe zu vereinfachen, manuelle Fehler zu reduzieren und den Teams an der Front direkt kontextbezogene Einblicke zu liefern. Die Bediener sind nicht länger auf unübersichtliche Tabellenkalkulationen oder verzögerte Berichte angewiesen. Stattdessen interagieren sie mit intuitiven Dashboards, die die Produktionsbedingungen in Echtzeit widerspiegeln.
Aktualisierte Marktentwicklungen und Branchendynamik
- Strategische Kooperationen zwischen MES-Anbietern und Automatisierungsanbietern zur Bereitstellung durchgängiger Smart-Factory-Ökosysteme
- Verstärkter Fokus auf Cloud-native und hybride MES-Implementierungen zur Unterstützung von Multi-Site-Operationen
- Erweiterung der MES-Funktionen um Nachhaltigkeitsverfolgung, Energieoptimierung und Abfallreduzierung
- Starke Übereinstimmung mit Brancheninitiativen, die auf vernetzte, autonome und resiliente Fertigung abzielen.
Weitere Details finden Sie hier: https://www.theinsightpartners.com/reports/manufacturing-execution-system-market
Marktgröße, Marktanteil, Trends, Analyse und Prognoseaussichten bis 2031
- Marktgrößenausblick
- Der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) hatte im Jahr 2024 einen Wert von 16,66 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2031 auf 36,13 Milliarden US-Dollar anwachsen; dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 11,8 % im Zeitraum 2024–2031.
- Die Akzeptanz geht über Großunternehmen hinaus und erstreckt sich auch auf mittelständische Hersteller, die operative Transparenz und Skalierbarkeit anstreben.
- Dynamik der Marktanteile
- Etablierte MES-Anbieter behaupten weiterhin starke Marktpositionen, während aufstrebende Technologieunternehmen durch modulare, Cloud-fähige Lösungen Marktanteile gewinnen.
- Branchenspezifische MES-Lösungen verändern die Wettbewerbspositionierung in den Bereichen Automobil, Elektronik, Pharmazie und Lebensmittelherstellung.
- Wichtigste Markttrends
- Integration mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen für vorausschauende Qualitätssicherung und Instandhaltung
- Stärkere Betonung der Interoperabilität mit ERP-, PLM- und industriellen Automatisierungssystemen
- Wachsende Nachfrage nach Low-Code- und konfigurierbaren MES-Plattformen
- Verstärkte Nutzung von MES-Daten zur Unterstützung der ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Marktanalyse
- Die Hersteller priorisieren MES-Investitionen, die messbare operative Ergebnisse liefern, anstatt eigenständige Funktionen.
- Der Markt für Manufacturing Execution Systems profitiert von globalen Bemühungen zur Lokalisierung der Produktion und zur Stärkung der Resilienz der Fertigung.
Marktsegmentierung
Nach Komponente
- MES- Software
bildet das Herzstück der Fertigungsprozesse, indem sie Echtzeitüberwachung, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement und Rückverfolgbarkeit in der gesamten Fertigungshalle ermöglicht. Sie fungiert als digitale Brücke zwischen Unternehmenssystemen und physischen Fertigungsprozessen. - Die
MES-Dienstleistungen umfassen Implementierung, Integration, Beratung, Schulung und fortlaufenden Support. Diese Dienstleistungen unterstützen Hersteller bei der Anpassung von MES-Plattformen, der Gewährleistung einer reibungslosen Systemeinführung und der langfristigen Maximierung der betrieblichen Effizienz.
Durch Bereitstellung
- Cloudbasierte
MES-Lösungen bieten Skalierbarkeit, Fernzugriff und schnellere Bereitstellung. Sie werden zunehmend von Herstellern bevorzugt, die flexible, kosteneffiziente Systeme suchen, die den Betrieb an mehreren Standorten und den Echtzeit-Datenzugriff unterstützen. - On-Premise
-MES-Implementierungen bieten mehr Kontrolle über Daten, Sicherheit und Systemanpassung. Dieses Modell bleibt relevant für Hersteller mit strengen regulatorischen Anforderungen oder Abhängigkeiten von bestehender Infrastruktur.
Nach Organisationsgröße
- Große
Unternehmen setzen MES-Plattformen ein, um komplexe Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz zu verwalten. Diese Organisationen profitieren von fortschrittlichen Analysen, der Integration mit Unternehmenssystemen und standardisierten Abläufen über globale Produktionsstätten hinweg. - Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
setzen zunehmend auf MES-Lösungen, um die Transparenz der Produktion zu erhöhen, die Qualitätskontrolle zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren. Vereinfachte und modulare MES-Angebote ermöglichen es KMU, die digitale Fertigung ohne umfangreiche Infrastrukturinvestitionen einzuführen.
Wichtige Akteure mit aktuellen strategischen Entwicklungen im Markt für Manufacturing Execution Systems
SAP SE – Fortschrittliche Cloud-First-MES-Lösungen
SAP SE hebt sich im Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) durch seine Strategie hervor, MES-Funktionalitäten in umfassendere Unternehmensökosysteme zu integrieren. Aufbauend auf seiner langjährigen ERP-Erfahrung erweitert SAP die MES-Funktionen in Cloud-native Umgebungen, um Herstellern die Vereinheitlichung ihrer Geschäfts- und Produktionsdatenflüsse zu ermöglichen.
- Cloud Manufacturing Edge: SAP positioniert seine SAP Digital Manufacturing Cloud aktiv als Eckpfeiler des MES-Angebots, das Echtzeit-Anlagentransparenz und -Analysen mit nahtloser Integration in die Backend-Systeme des Unternehmens unterstützt.
- Fokus auf Unternehmensintegration: Durch die Verknüpfung von MES-Funktionen wie Qualitätsmanagement, Ressourcenverfolgung und prädiktiven Erkenntnissen mit größeren Unternehmenssystemen ermöglicht SAP Organisationen, Datensilos abzubauen und die operative Intelligenz über verteilte Standorte hinweg zu verbessern.
ABB Ltd – Erweiterung intelligenter Systemerweiterungen
ABB Ltd. stärkt ihre Präsenz auf dem Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) durch eine Strategie, die die Sensorintegration und prädiktive Analytik in den Vordergrund stellt und MES so in breitere Bereiche des industriellen IoT und der Automatisierung ausdehnt.
- MES-Erweiterungen mit intelligenten Sensoren: In jüngsten Initiativen hat ABB eine Erweiterung für das Manufacturing Execution System (MES) auf den Markt gebracht, die sich in die ABB Ability Smart Sensors integriert und Tausende von Geräten für eine fortschrittliche vorausschauende Wartung und Transparenz des Maschinenzustands verbindet.
- Fokus auf operative Vorhersagbarkeit: Durch die Verknüpfung von sensorgestützten Daten mit MES-Workflows unterstützt ABB die Hersteller dabei, Geräteausfälle vorherzusehen, bevor sie auftreten, die Betriebszeit zu optimieren und ungeplante Stillstände zu reduzieren.
Dassault Systèmes SE – Integration von MES mit digitalen Zwillingen und intelligenter Fertigung
Dassault Systèmes SE hat sich im Markt für Manufacturing Execution Systems durch die Nutzung seiner Expertise in den Bereichen Digital Twin und PLM (Product Lifecycle Management), insbesondere durch die Plattform DELMIA Apriso , einzigartig positioniert.
- Strategische Partnerschaften: Die Zusammenarbeit von Dassault mit der Groupe Clarins verdeutlicht, wie DELMIA Apriso zur Modernisierung von Fertigungsprozessen eingesetzt wird und so eine bessere Synchronisierung der Abläufe sowie eine gesteigerte Produktionseffizienz ermöglicht.
- Verbesserte MES-Erfahrung: Zu den jüngsten Verbesserungen an DELMIA gehören erweiterte IoT-Integrations- und Analysefunktionen, die darauf abzielen, MES-Workflows mit Echtzeit-Betriebsdaten anzureichern und so intelligentere Entscheidungen in der Fertigung zu unterstützen.
Globale und regionale Marktperspektive
Auf globaler Ebene spiegelt der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) unterschiedliche Einführungsmuster wider, die von der industriellen Reife, den regulatorischen Rahmenbedingungen und der digitalen Bereitschaft beeinflusst werden.
- Nordamerika
- Starker Fokus auf fortschrittliche Fertigung, Automatisierung und Compliance-orientierte MES-Implementierungen.
- Hohe Nachfrage nach skalierbaren MES-Plattformen, die den Betrieb mehrerer Werke unterstützen.
- Europa
- Schwerpunkt auf Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit.
- Die Einführung von MES steht im Einklang mit Initiativen für intelligente Fabriken und umweltfreundliche Fertigung.
- Asien-Pazifik
- Programme zur raschen industriellen Expansion und Fabrikmodernisierung.
- Wachsendes Interesse an kostengünstigen, cloudbasierten MES-Lösungen.
- Andere Regionen
- Die schrittweise Einführung wird durch den Ausbau der industriellen Infrastruktur unterstützt.
- Steigerung des Bewusstseins für die Vorteile von MES hinsichtlich Produktivität und Standardisierung.
Warum der Markt für Manufacturing Execution Systems jetzt wichtig ist
Führungskräfte in der Fertigungsindustrie erkennen, dass die digitale Transformation unabdingbar ist. MES-Plattformen bieten die notwendige Transparenz und Kontrolle für die Steuerung komplexer Produktionsumgebungen und stärken gleichzeitig die Eigenverantwortung der Mitarbeiter in der Fertigung. Angesichts der zunehmenden Vernetzung der globalen Fertigungsindustrie befindet sich der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) an der Schnittstelle von Technologie, Betriebsabläufen und menschlichem Know-how.
Blick in die Zukunft
Mit der zunehmenden Verbreitung intelligenter Fertigungssysteme bleibt der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) ein entscheidender Faktor für operative Exzellenz. Unternehmen, die frühzeitig in flexible, mitarbeiterorientierte MES-Strategien investieren, sind besser aufgestellt, um sich anzupassen, wettbewerbsfähig zu bleiben und bis 2031 und darüber hinaus zu wachsen.
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